Das Krafttier

Die Beschreibung des Begriffes „Krafttier“ scheint sich relativ einfach zu gestalten. Ein Tier ist kräftig, verfügt über einen EULEartspezifischen Ausdruck von Kraftentfaltung. Wobei hier sicherlich Unterschiede zwischen sagen wir einer Kellerassel und einem Blauwal auszumachen sind. Ein Tier hat in der Regel das Maß an Kraft, welches ihm zur erfolgreichen Gestaltung seines Tagesablaufes verhilft.

Jedenfalls in der alltäglichen Wirklichkeit. Nichtalltäglich und wirklich betrachtet gibt es keine Unterschiede bezüglich der Kraftpotenz.

Was aber bedeutet der Ausdruck Krafttier für uns?

Es ist einige Jahre her. Um die 50000 – 100000. Der damalige Mensch war über Jahrtausende hinweg abhängig von Tieren. Wohl und Wehe seiner Tage hingen zum großen Teil von für Ihn unkalkulierbaren Risiken ab. Er lernte u.a. die Tiere als wichtige Informationsquelle zu nutzen. Nahrung, Bedrohung, Training, Info, etc. durch die Fauna führten zu einer symbiotischen Beziehung, die sich tief in das Gehirn einbrannte. Und nach der kleinen Mühe des Suchens sind auch heute noch Spuren dieser Beziehung zu finden. Auch bei zivilisierten Herrschaften unserer Breitengrade.

Das Suchen geschieht sinnvollerweise während einer schamanischen Reise, sprich Trance, die auch durch z. B. lösungsorientierte Hypnotherapie im Stile Milton Ericksons darzustellen wäre.Die Spuren zu deuten fällt einem zunächst nicht unbedingt leicht. Handelt es sich um Wahnvorstellungen, um spezielle Schichten eines wie auch immer gearteten Persönlichkeitsmodells oder um extrakorporale Wesenheiten? Die Antwort hängt davon ab, welchem Paradigma Sie momentan den Vorzug geben.

Man stellt allerdings fest, und die folgende Behauptung entbehrt keineswegs eines gewissen Allgemeinanspruchs, daß mit einem Krafttier durchaus ein kommunikatives Miteinander möglich ist. Also schreitet man zur Befragung des Krafttieres. Nicht im Verhör – Stil eines BKA – Beamten, sondern in freundschaftlichem Bemühen um Verständnis der uns zunächst fremden Welt und ihrer Bewohner. Lassen Sie sich herumführen; sammeln Sie Eindrücke; halten Sie eine dezente Dissoziation aufrecht und drängen Sie sich nicht auf! Die Erfahrungen, die Informationen, die ungewöhnlichen Eindrücke sind hochindividuell. Dieser Umstand erschwert eine Schilderung meinerseits, und damit auch eine Gängelung. Bitte machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen, lassen Sie sich nichts suggerieren.

Trust your spirits!

Für ausführliche Informationen besuchen Sie bitte Kondor.